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Reform Support

Gesundheitswesen und Langzeitpflege

Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Gesundheitssysteme

Ein wesentliches Ziel der Strukturreformen in diesem Bereich ist die Stärkung von Krisenfestigkeit und Nachhaltigkeit der Gesundheitssysteme. Dabei arbeitet die Kommission zu vielen Themen mit den Verwaltungen der Mitgliedstaaten zusammen, unter anderem mit den Gesundheitsministerien, Krankenversicherungen sowie anderen Gesundheitsbehörden. Die Kommission fördert die Verbesserung der Gesundheitssysteme in Bereichen wie grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung, digitale Gesundheit, Bewertung von Gesundheitstechnologien, Arbeitskräfte im Gesundheitswesen, Leistungsbewertung von Gesundheitssystemen, Finanzierungs- und Erstattungsmechanismen, Versorgungsqualität, psychische Gesundheit, Langzeitpflege und Rechtsrahmen zur Förderung einer wettbewerbsfähigen Pharmaindustrie und zur Verringerung von Arzneimittelknappheit.

BEISPIELE FÜR UNTERSTÜTZUNGSMAẞNAHMEN

  • Zugang zur Versorgung und Versorgungsqualität
  • Grundversorgung
  • Krankenhausversorgung
  • Personal im Gesundheitswesen
  • Integration der Pflege
  • Medikamentenmangel
  • Langzeitpflege
  • Psychische Gesundheit

Die Kommission hat Slowenien in vier strategischen Reformbereichen unterstützt. Die Zusammenarbeit zwischen Slowenien und der Europäischen Kommission in den wichtigsten Reformbereichen hat die Vorbereitung und Verabschiedung von Gesetzen und Verordnungen erleichtert.

Die Kommission unterstützt die Gesundheitsbehörden von Estland, Irland, Kroatien, Lettland, Litauen, Slowenien und Tschechien bei der Bewertung der Leistungsfähigkeit ihrer Gesundheitssysteme, damit sie die Effizienz der Gesundheitssysteme weiter verbessern können.

Digitalisierung im Gesundheitswesen

Die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung ist eine der Prioritäten bei der Umgestaltung des Gesundheitssystems. Die Bürger/innen sollten sicheren Zugang zu ihren Gesundheitsdaten haben, auch grenzüberschreitend. Digitale Werkzeuge sollten ihnen dabei helfen, sich um ihre Gesundheit zu kümmern, vorzusorgen, Feedback zu geben sowie mit den Gesundheitsdienstleistern zu interagieren. Zahlreiche laufende Gesundheitsprojekte der Kommission stehen im Zusammenhang mit der Digitalisierung der Gesundheitssysteme, sei es durch die Entwicklung nationaler Strategien, neuer Verwaltungsmodelle oder die Lösung von Interoperabilitätsproblemen.

Dank der Unterstützungsmaßnahmen dürften die Behörden die strategischen, ordnungspolitischen und technischen Rahmen für einen effizienten digitalen Wandel der Gesundheitssysteme und Investitionen in die digitale Gesundheitsinfrastruktur schaffen können.

BEISPIELE FÜR UNTERSTÜTZUNGSMAẞNAHMEN

  • Elektronische Gesundheitsdienste (eHealth)
  • Interoperabilität
  • E-Governance
  • Telemedizin

COVID-19 hat uns vor große Herausforderungen gestellt und viele Schwachstellen in den Gesundheits- und Sozialsystemen von Ländern auf der ganzen Welt aufgezeigt.

Am 15. September 2020 richtete das kroatische Gesundheitsministerium und die Generaldirektion Unterstützung von Strukturreformen der Europäischen Kommission einen Workshop zum Thema „Aufbau überlebensfähiger eHealth-Strategien in der Krise“ aus, um Erkenntnisse darüber auszutauschen, wie eine widerstandsfähige eHealth-Strategie für den mehrjährigen Finanzrahmen 2021–2027 entwickelt werden kann. An dem Workshop nahmen zahlreiche Experten für digitale Gesundheit aus nationalen Gesundheitsministerien, Gesundheitseinrichtungen und der IT-Branche teil.

In diesem Artikel werden mehrere eHealth-Innovationen vorgestellt, die auf lokaler und nationaler Ebene entwickelt und eingesetzt wurden, um die weltweite COVID-19-Pandemie im Frühjahr 2020 zu bewältigen. Außerdem enthält er eine Reihe praktischer Empfehlungen und Hinweise für die EU und nationale Akteure.

Öffentliche Gesundheit, Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung

Öffentliche Gesundheit, Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung sind der Schlüssel zur Verbesserung der Krisenfestigkeit des Gesundheitssystems – vor allem – aber nicht nur – in Zeiten von Gesundheitskrisen. Viele Krankheiten sind vermeidbar und können frühzeitig diagnostiziert werden, bevor ein Patient behandlungsbedürftig wird. Die Bürger/innen sollten von einer ganzheitlichen Gesundheitspolitik profitieren und Zugang zu Diensten der Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung haben.

Dank der Unterstützungsmaßnahmen dürften die Behörden die strategischen, verwaltungstechnischen und technischen Rahmenbedingungen für eine effiziente Umgestaltung des Gesundheitswesens und der damit verbundenen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention schaffen können.

BEISPIELE FÜR UNTERSTÜTZUNGSMAẞNAHMEN

  • Öffentliche Gesundheit
  • Antimikrobielle Resistenz (AMR)
  • Infektionskrankheiten
  • Genomik
  • Krebsvorsorge

Kontaktdaten

Hauptanlaufstelle für die Beantragung des Instruments für technische Unterstützung

REFORM-TSI@ec.europa.eu

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